Momentum durch Mentor*innen

Karin Heinzl von MentorMe

Der erste Schritt in das Berufsleben ist oft schwer. Vor allem, wenn das Netzwerk fehlt. Es kann frustrierend sein, nur irgendeinen Job machen zu müssen, anstatt den Beruf zu beginnen, der ein Weg zur eigenen Berufung ist. Katrin Heinzl von MentorMe hat genau dies erlebt. Es fühlte sich nicht gut an. Anstatt sich dem Gefühl zu ergeben, ist sie in die Offensive gegangen. Sie hat aus ihrer Schwierigkeit heraus eine Lösung für viele andere geschaffen, denen es ähnlich geht. Sie hat mit MentorMe ein gemeinnütziges Unternehmen geschaffen, das den Einstieg in das Berufsleben erleichtert. Auf diesen Weg hat sie als Solo-Gründerin mit drei Babys (eines davon ist ihr Unternehmen 😉) viele Erfahrungen gesammelt, welche sie in diesem Podcast weiter gibt.

Fokus, handeln, Momentum gewinnen

Eine Solo-Gründung ist nicht leicht. Wie mache ich das? Kann ich das überhaupt schaffen? Klar ist: Wer alleine gründet, ist oft erst einmal im Fokus. Viele Menschen und Freunde hinterfragen vielleicht, ob man überhaupt etwas arbeitet und leistet. Hier hilft es nur zu überzeugen. Wenn du einen Mehrwert bietest, hast du hier die Möglichkeit etwas voran zu bringen. Du wirst Umsatz generieren und so weiter wachsen können. So wirst du auch andere Mitstreiter finden. Denn irgendwie “läuft” es ja und so haben mehr Menschen Lust mitzumachen als wenn man du nicht voran kommst.

Nicht alles lässt sich planen

Lass dich auf dein Vorhaben ein. Du kannst am Anfang gar nicht alle Erfolge und Stolpersteine kennen. Es gibt immer Herausforderungen und Erfolge, die du gar nicht gesehen hast. Wichtig ist, aus Niederlagen und Kritik zu lernen und auch Feedback anzunehmen. Lasse dich nicht aufhalten. Hier ist Vertrauen natürlich wichtig. Durch dein Handeln bekommst du vertrauen und hast auch so wieder die Möglichkeit, Mitstreiter zu finden.

Auch ganz wichtig: Höre auf deinen eigenen Kritiker im Kopf – gebe ihm aber auch mal einen anderen Blickwinkel. Nur so kannst du verschiedene Seiten und Sachverhalte auch richtig beurteilen. Das gelingt dir am besten durch die Unterstützung von Mentoren:innen. Sie können dir Feedback geben. Ehrliche Rückmeldungen aus denen du profitieren kannst. Sind Schwächen vielleicht sogar Stärken? Finde es heraus.

Der herausfordernde Alltag

Der Umgang im Alltag ist oft eine nervenaufreibende Zerreißprobe. Und einer der größten Stolpersteine. Auf der einen Seite hat man natürlich die eigene Unternehmung, auf der anderen Seite die Familie und Freunde. Beide sind für einen sehr wichtig, hier hängt das Herz. Beides zu managen und in seinen Tag unter zu bringen ist nicht einfach. 

Auch hier gilt: Nicht aufgeben, auch wenn es schwer ist. Kommunikation ist hier sehr wichtig, egal ob zu eigenen Mitstreitern oder der Familie und Freunden. Auf keinen Fall darf man die Dinge nur für sich bestimmen und ausmachen. Nur so kann man gemeinsam den besten Weg finden. Und darauf kommt es am Ende an.

Was steckt hinter MentorMe?

MentorMe ist Deutschlands größtes berufliches Mentoringprogramm für Frauen. Das Programm möchte Frauen den Weg in den Ein- und Aufstieg im Beruf sowie für ihre Positionierung bzw. Neuorientierung im Beruf ebnen. Sie bieten Karriereberatung durch individuelles Mentoring, berufsorientiertes Training und eine Vielzahl an Networking-Angeboten sowie Kontakte zu Expert*innen und Arbeitgebern aller Branchen. Seit Gründung der gemeinnützigen MentorMe gUG wurden mehr als 800 Mentoring-Teams erfolgreich gematcht! Viele Frauen haben mit MentorMe Beruf & Berufung gefunden.

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