Loch in der Mauer

Schwere Momente meistern

Gefühltes Scheitern ist eine Chance

Artikel von Christian Müller von sozial-pr

Kennst du die Momente, in denen du an deinem Projekt arbeitest, du selbst völlig von dem was du tust überzeugst bist – und dennoch nicht klappt? Ja? Dann bist du in guter Gesellschaft, denn auch Georg, der Gründer von helpteers kennt sie. Und genau um diese Momente geht es in dieser Podcast.

Bevor du die Folge jedoch überspringst: Sie ist nicht negativ, sondern im Gegenteil hoffnungsvoll. Denn gefühltes Scheitern, so nennt Georg das Empfinden in diesem Moment, ist genau genommen eine Chance.

Absagen und Scheitern: Schwere Momente gehören dazu

Die Impulse für den Podcast – den Georg schon vor mehr als einem Monat aufgenommen hat – waren zwei Absagen. Eine von einem Wettbewerb, eine von einem fast schon sicher geglaubten Kunden. Beide kamen per E-Mail und direkt nach einem Workshop, in dem helpteers im persönlichen Gespräch gelobt wurde.

Georg beschreibt die Ambivalenz der Situation: Das Lob kam persönlich, die Absagen per E-Mail. Und dennoch wogen die Absagen schwerer als das Lob.

Georgs Gefühl: Trotz aller Arbeit, trotz allem Aufwand ist es nicht gut genug, reicht es nicht, klappt es nicht. Verzweiflung, Wut, Ärger, Frustration waren die Folge.

In diesen Momenten sieht es so aus, als ginge es nicht mehr weiter, als wäre das Ende der Reise erreicht. Doch dieser Eindruck täuscht.

Perspektivwechsel eröffnen neue Wege

Trotz des gefühlten Scheiterns konnte Georg, mit etwas zeitlichem und vor allem emotionalem Abstand, die Situation aus einer anderen Perspektive betrachten. Dadurch entstanden neue Ideen, neue Ansätze und neue Wege.

Funktionieren diese immer? Nein. Gibt es eine Garantie? Nein, die gibt es nur im Film. In der Realität kann auch der zweite und dritte Anlauf scheitern. Doch auch das ist nicht das Ende.

Denn jeder neue Wege eröffnet weitere Perspektiven, bietet weitere Chancen – auch um an sich und seinen Angeboten zu arbeiten und diese zu verbessern.

Georg sagt es im Podcast genau richtig: Auch wenn ein Weg gescheitert ist, ist das wirklich genug, um all die investierte Arbeit und das Engagement wegzuwerfen und aufzugeben? Seine Antwort ist nein. Auch meine Antwort ist nein.

Der genannten Perspektivwechsel ist jedoch nicht von selbst entstanden. Für Georg waren zwei Faktoren besonders wichtig:

  1. Er hat sich mit einem für ihn positiven Video beschäftigt, dass seine Stimmung verändert und ihm neue Energie gegeben hat. Das war die Voraussetzung für den Perspektivwechsel.
  2. Er hat die sprichwörtliche Nacht über den neuen Ansatz geschlafen. Das Ruhen lassen der Idee, die Erholung und der zeitliche Abstand haben dabei geholfen, die neue Perspektive konkret und greifbar zu machen. Daraus entstand dann auch neue Motivation und Hoffnung.

Meine Ergänzung, die ihr nicht im Podcast hört, dazu: In solch schweren Momenten ist es extrem wichtig, mit Menschen zu sprechen oder in Kontakt zu treten, die positiv sind und unterstützen. Zweifler werden die Gelegenheit nutzen, um das triumphierende “ich hab’s dir doch gesagt” auszurufen.

Menschen, denen du wichtig bist und die deine Sache unterstützen, werden dich auffangen. Sie geben vielleicht Feedback und kritisieren, tun das aber konstruktiv.

Wie Georg es im Podcast sagt: Niemand sieht all die Fehler vor dem Erfolg. Und das ist gut so. Doch du selbst solltest die Absagen als Reflexionsgelegenheit nutzen.

Auch wenn es Werbung ist, finde ich die Aussage im folgenden Video – Werbung von Under Armour – perfekt zusammengefasst:

It’s what you do in the dark, that puts you in the light.

Georg sagt zum Schluss: Nicht jeder kann und will ein Unternehmen gründen und solch schwere Momente durchmachen. Doch jeder und jede kann mitwirken und etwas bewegen. Auch wenn wir die kleinen Dinge oft nicht sehen: Sie sind wichtig. Und sie geschehen nur, wenn du weiter machst.

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