Crowdmoving, die Mehrheit aktivieren

Crowdmoving

Crowdmoving – der Begriff wird im Englischen oft mit Partys und großen Menschenmengen in Verbindung gebracht. Georg versteht darunter etwas ganz anderes. Crowdmoving ist das Erzählen, nein, genauer gesagt das Gestalten von Geschichten und Gesellschaft durch Handeln. Wenn Menschen zusammen kommen und Veränderung gestalten, Hand in Hand, dann ist das Crowdmoving.

Bevor wir ganz ins Thema einsteigen eine ganz kurze Vorstellung: Mein Name ist Christian Müller und ich unterstütze helpteers seit kurzem ehrenamtlich. Einige Worte zu mir findest du am Ende des Artikels.

Veränderung geschieht durchs Tun, nicht durch Information

Georg bringt es im Podcast auf den Punkt: Viele Menschen haben den Wunsch nach Veränderung, beklagen und kritisieren die Situation und so manche Rahmenbedingung.

Doch das Wehklagen und der Wunsch nach Veränderung resultieren viel zu selten in Tun. Manchmal heißt es dann, Menschen bräuchten mehr Informationen. Ich bin da bei Georg: Informationen sind zur Genüge vorhanden, die lösen keine Probleme.

Veränderung und der Wille zum Tun können geweckt werden, wenn die Hürden fürs Tun reduziert und die möglichen Handlungen konkret gemacht werden. Nicht fehlende Information, sondern der gefühlt zu große Abstand zu den Möglichkeiten hält Menschen (oft) vom Tun ab.

Oft kommen Frage wie: „Was kann ich schon tun?“ oder „Ein Menschen alleine kann doch ohnehin nichts verändern.“ Das mag so wirken, doch was geschieht, wenn Visionäre und Helden zusammen kommen und einfach anfangen?

Helden und Visionäre: Macher und Ideengeber vereint

Bei Helden denken wir oft an übermenschliche Leistungen, heroische Taten in Krisensituationen oder Menschen, die angesichts großer Herausforderungen über sich hinauswachsen. Doch die Helden in Helden und Visionäre sind keine Superhelden.

Es sind Menschen die sich nicht nur beklagen, nicht nur kritisieren, sondern aktiv werden. Sie legen los, halten sich an den Leitsatz „einfach machen“ und tun etwas, um Missstände zu verändern.

Visionäre sind im Gegensatz zu den Helden nicht immer sofort beim Machen dabei. Sie entwickeln Ideen, Visionen, Pläne und sehen, wie die Realität aussehen könnte, wenn die Veränderung ihren Gang nimmt. Sie können Helden die Richtung weisen, den Rahmen bieten, das Konzept an die Hand geben.

Crowdmoving: Die Mehrheit zu Helden und Visionären machen

Und genau an der Schnittstelle von Helden und Visionären kommen das Projekte helpteers und das Konzept des Crowdmovings zur Geltung. Helden finden über helpteers oder ähnliche Plattformen konkret umsetzbare Handlungen und Aufgaben, die sie direkt angehen können.

Visionäre können diese Aufgaben definieren und sicherstellen, dass sie dem großen Ganzen, dem Bild, der Vision dienen und die Realität verändern und nach und nach gestalten.

Georg spricht in seinem Podcast ein Thema an, dass im Sozialen Bereiche und bei Veränderungen generell leider immer noch oft anzutreffen ist: Die Mehrheit hält sich zurück, nur wenig engagieren sich.

Die Gründe dafür sind vielfältig. Georg geht auf das Konsumverhalten, die scheinbar bequemen und einfachen Pseudo-Lösungen und Konstruktionen ein. Auch Faktoren wie Angst vor mangelnder sozialer Akzeptanz, subjektiv empfundene Überlastung, persönliche Sorgen und viele weitere spielen hier eine Rolle.

Genau deshalb ist es wichtig, die Aufgaben für jeden und jede Einzelne/n greifbar und konkret zu machen. Vielleicht hast du keine drei Stunden pro Woche Zeit, kannst jedoch 15 Minuten investieren.

Vielleicht ist räumliche Mobilität ein Problem, doch Aufgaben, die sich remote lösen lassen, machst du mit links. Die Liste lässt sich noch endlich fortsetzen.

Crowdmoving ist natürlich kein völlig neues Konzept. Schon immer gab es Menschen und Gruppen, die gemeinsam Veränderung bewirkt und vorangetrieben haben. Die heutigen technischen Möglichkeiten sind dafür jedoch Segen und Fluch zugleich:

  • Einerseits machen die zahlreichen Wahl-, Konsum- und Kommunikationsmöglichkeiten es leicht, Probleme zu ignorieren und sich abzulenken.
  • Andererseits sind es genau diese technischen Entwicklungen, die auch die Zusammenarbeit und die Umsetzung von Crowdmoving auf einer ganz praktischen, alltagstauglichen Ebene erst möglich machen.

Crowdmoving bedeutet nicht, stur Aufgaben abzuarbeiten. Crowdmoving bedeutet, die Geschichte der Veränderung zu erzählen, zu gestalten und dadurch die Welt Schritt für Schritt besser zu machen. Zusammen mit anderen.

P.S.: Wie angekündigt hier noch einige Sätze zu mir. Sozialpädogik und die Arbeit im Sozialen Bereich waren vor Jahren mein Einstieg in das ehrenamtliche und professionelle Engagement. In den letzten Jahren durfte ich , nach einem interessanten Weg von der Sozialen Arbeit in die Social Media, als freiberuflicher Kommunikationsberater zahlreiche Soziale Einrichtungen und Projekte unterstützen. Helpteers ist mein neues ehrenamtliches Engagement. Warum? Weil ich der Überzeugung bin, dass solche Plattformen die Vernetzung, Koordination und Umsetzung von (ehrenamtlichen) Engagement fördern und in den kommenden Jahren immer wichtiger werden. Bei dieser Mission will ich dabei sein.

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